Brief 19/28 Am Fenster

Auf dem Flohmarkt habe ich eine Schachtel mit Krimskrans gekauft. Und darinnen fand sich ein Packen Briefe, die ich hier transkribiert habe und versucht habe in eine Ordnung zu bringen.

Am Fenster
Lieber Norbert,
viele Anfragen waren in Deinem letzten Brief und ich versuche sie soweit als möglich zubeantworten. Also erst einmal bekommst Du das Set, BH und Slip in Schwarz von mir, hoffe es gefällt Dir und macht Dich wieder geil an. Eine Haarlocke von meiner Muschi kann ich zur Zeit leider nicht schicken. Es ist warm geworden, und ich habe mich auf kurze Haare umgestellt. Zwischen den Beinen bin ich zur Zeit rassiert. Schade, aber damit wird zur Zeit nichts mit der Haarlocke. Aber wenn es wieder gewachsen ist (Herbst) bekommst Du wieder eine, versprochen.
Was ich unter Mitbestimmung beim Sex meine? Ich möchte nicht nur darüber reden ob ich von hinten oder von vorne gefickt werde, ob ich oben oder unten liegen muss. Ich meine, dass ich als Frau eine ganze Person bin und auch mit meinen Wünschen und Ansichten für voll genommen werden will. Das heißt, ich will als Erstes bestimmen, wann und mit wem ich Sex haben will. Ich bin keine animierte Sexpuppe mit der jeder Mann bumsen darf wann und wo er will. Ich sage „NEIN“ wenn ich jetzt keinen Sex haben will und ich sage „ja“ wenn ich will. Ich lasse einen Mann auch stehen, wenn er mir nicht gefällt, oder er gerade nicht mein Typ ist oder ich keine Lust darauf habe. Als Frau werde ich doch bitte schön noch bestimmen dürfen mit wem und wo ich ins Bett gehen will.
Darum ärgert es mich ja auch so, wenn manche Männer einen Minirock gleich als Aufforderung zum Sex verstehen. Selbst wenn ich nackt über den Marktplatz gehe, heißt das noch lange nicht, dass ich auch einen Schwanz zwischen den Beinen haben will. Ich mag mich, ich mag meinen Körper und warum sollen sie denn nicht einmal meine schönen Beine sehen. Aber mehr ist nicht. Das sage ich mit einen Minirock. Und grapschen ohne mich zu fragen, ist erst recht nicht.
Was ich gerne mag an sexuellen Stellungen. Also ich habe gerne lecken und küssen und
streicheln. So was bringt mich richtig in Wallung und oft hatte ich schon einen Orgasmus ohne einen Schwanz zu sehen und zu spüren. Wenn schon ein Mann in mich eindringt, dann habe ich es am liebsten von vorne. Von hinten, naja geht auch, aber es macht mich nicht so an. Manchmal reite ich aber auch gerne auf einen steifen Schwanz und wenn‘s mir absolut gut geht schiebe ich ihn mir auch in den Arsch.
So ein Tittenfick, wo Mann seinen Schwanz zwischen meinen Titten reibt mag ich nicht. Sanfte Hände auf meinen Brüsten machen mich weitaus mehr an, und was ich garnicht leiden kann, ist wenn er mir dann seinen Saft ins Gesicht spritzt. Soll er doch seinen Glipper selber schlucken.
Manchmal mache ich es mir auch mit einem Gummischwanz. Das ist recht nett, denn da kann ich selber bestimmen wo und wie stark ich ihn haben will. Oder, das weißt du ja auch, ich mag auch ganz gerne Streichel- und KüssOrgien mit einer Freundin. Das finde
ich oft ganz toll, denn Frau weiß doch am besten was Frau will. Ich bekomme wahnsinnige Orgasmen alleine durch streicheln und küssen, sei es von einer Freundin, oder einen Mann oder von mir selbst.‹
Erst an Pfingsten hatte ich wieder so ein super Erlebnis, wo ich alleine durch sanfte Berührung unglaublich gekommen bin. Ich habe eine Cousine in Berlin besucht, eigentlich habe ich ihr nur versprochen auf die Wohnung aufzupassen während sie mit ihrem Lover in Urlaub fuhr. Für mich war das die Gelegenheit mal wieder die Hauptstadt und ihre Kunstszene unsicher zu machen. Es war dann am Montag gewesen. Ich bin gerade heimgekommen. Drei Tage durch die Stadt ziehen, Museen, Ausstellungen, Straßencafes, Jazzkneipen. Ich war einfach fertig und wollte an diesem Abend nicht mehr ausgehen. Nur raus aus den Klamotten, weg mit dem engen Rock, dem engen BH, und den Slip runter. Ich genoss, dass niemand in der Wohnung war und ich ganz ungezwungen nackt vor dem Fernseher liegen konnte. Was könnte es Schöneres geben.
Irgendwie schweifte mein Blick an dem Fernseher vorbei durch die gardinenlosen Fenster auf ein hell beleuchtetes Fenster im Vorderhaus. Ein junger Mann kam gerade aus der Dusche und legte offensichtlich keinen Wert auf das Zuziehen der Jalousie, sodass ich seinen nackten, gut gebauten Körper in Ruhe betrachten konnte. Zwischen unseren Fenster lagen vielleicht gerade einmal zwanzig Meter. Es konnte also nur eine Frage der Zeit sein, bis er mich ebenfalls sah. Und so war es auch. Er trocknete sich mit seinem großen Handtuch ab und dann fiel sein Blick direkt in mein hell erleuchtetes Zimmer. Wir wussten beiden nicht, wie wir reagieren sollten, denn wir fühlten uns ertappt, hatten aber auch Spaß an der Situation. Er winkte rüber und warf mir einen Kuß zu, den ich erwiderte, in dem ich mir mit den Händen sehr sinnlich durchs Haar fuhr. Das Spiel war klar. Wir machten uns auf Distanz an.
Ich begann mit meinen Brüsten zu spielen. Selbst auf die Entfernung der zwanzig Meter mussten sie bei ihm einen besonderen Eindruck hinterlassen. Und er stieg auch schon darauf ein, griff zu einer Flasche und cremte oder ölte seinen durchtrainierten Körper ein. Seine Haut glänzte verführerisch und meine Wirkung auf ihn war nicht zu übersehen. Ganz besonders reizvoll waren die Lichtverhältnisse, denn die Stehlampe, die sein Schlafzimmer beleuchtete stand direkt vor ihm, so dass sein Schwanz einen überdimensionalen Schatten an die weiße Wand warf. Es geilte mich wahnsinnig auf ihn damit spielen zu sehen und das Schattenspiel in mehrfacher Größe dahinter.
Es war phantastisch. Ich wurde immer fickriger. Ich beugte mich nach vorne und begann meine Brüste zu streicheln. Trotz der Entfernung merkte ich, wie es ihn anmachte. Denn er zeigte mir mit geilem Grinsen seinen immer länger werdenden Penis. Oh, das Spiel gefiel mir. Ich wurde richtig heiß und wir beide merkten, dass wir uns gehen lassen konnten. Ich war schon ganz feucht geworden und zu allem bereit. Aber es würde keinen Fick geben, das war klar. Es würde eine totale gegenseitige Aufgeilung geben. Ich begann mit meinen Fingern zwischen meinen Schenkeln zu spielen. Dabei war ich aufgestanden und hatte mich direkt vor das Fenster gestellt, sodass er alles genau sehen konnte. Ich bewegte rhythmisch meine Hüften dazu, als ob ich gleich kommen würde. Auch er trat ganz nahe ans Fenster und rieb sein Glied immer heftiger, während seine Zunge über seine Lippen fuhr. Ich hatte das Gefühl, auch er würde gleich kommen, wollte aber warten, bis ich auch einen Orgasmus haben würde. Das dauerte nicht mehr lange, so superscharf war ich durch diesen seltsamen, geilen Liebesakt auf Distanz geworden. Ich spreizte meine Beine und stellte das linke auf die Fensterbank, sodass er genau sehen konnte, was ich trieb. Ja, jetzt wollte ich kommen. Seine Bewegungen wurden immer aufgegeilter und exstatischer. Er könnte doch jetzt auch einfach rüberkommen und mich vernaschen und dabei merken, dass ich vor Geilheit platzte. Aber das Spiel war ja nur am Fenster und das hatte wirklich seinen eigenen Reiz.
Ich gab ihn ein Zeichen und er verstand, dass er jetzt kommen sollte. Ich war bereit, fing schon an zu stöhnen, was er auch an meinem offenen Mund sehen konnte, denn er legte nun richtig los. Seine Bewegungen wurden immer heftiger und schneller. Er schloss die Augen, warf den Kopf zurück um den Orgasmus so richtig kommen zu lassen. Auch ich war kurz davor, und wollte, konnte ihn jetzt nicht mehr beobachten, so geil war ich und so sehr war ich jetzt mit mir selbst beschäftigt. Ich wünschte mir mehr Hände zu haben, wollte mich überall anfassen, streicheln und noch schärfer machen. Ich zupfte und zog an meinem Nippeln, griff mir dann wieder zwischen die Beine, dann leckte ich mir mit der Zunge die harten Brustwarzen, denn meine Brüste sind groß genug, dass wenn ich sie hochpresse ich in meine Nippel beißen kann. Und das tat ich auch. Die andere Hand zog und rieb an meinem Kitzler. Ich wurde immer schneller, dann konnte ich es nicht mehr aushalten. Ich wurde brutaler und heftiger und explodierte schließlich in einem gewaltigen Orgasmus. Wowww, ich war gekommen. Und wie ich gekommen war. Mein ganzer Körper zuckte und bebte, meine Hände waren feucht. Was für ein Sex, was für ein Orgasmus. Und das, ohne dass ich auch nur von jemanden berührt worden wäre. Es war phantastisch.
Als ich nach wenigen Minuten wieder bei Sinnen war, sah ich den Mann am Fenster. Er warf mir ein paar Küsschen zu und winkte herüber. Ich bin dann am anderen Tag wieder heimgefahren. Aber ich würde doch zu gerne wissen was er für ein Gesicht macht, wenn er feststellt, dass nicht ich hinter dem Fester wohne, sondern meine Cousine.
So lieber Norbert, das war‘s mal wieder für heute.
geile Grüße

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