Er war ein Mannsbild von 52 Jahren, ca 1,8 Meter groß und ein ca. 105 kg Schwergewicht. Nach BMI zu urteilen hochgradig Fettleibig. Wer Ihn aber sieht schüttelt mit dem Kopf, lässt die Kinnlade hängen und fühlt sich verarscht. Oft kommt dann die Frage wo sich denn das ganze Gewicht versteckt, vor allem dann wenn so mancher erheblich weniger auf die Waage bekommt und einen riesen Wanst vor sich her trägt. Er hatte keinen Bauch, dass Sixpack zeichnete sich unter einen dünnen Speckmantel durch, und seine eingefallenen Wangen ließen ihn sehr kantig aussehen. So trug er Jackengröße 58, die wegen seinen breiten Schultern, seine gewaltige Oberarme, sowie einen wie man zu sagen pflegt Stiernacken benötigt wurde. Am Bauch allerdings schlappern dann die Hemden und Jacken wie ein Sack an ihm rum. Ja er könnte Maaß Anfertigung gebrauchen.

Für sein alter besaß er einen sehr muskulösen Körperbau, der sich durch Jahre Schwerstarbeit formte, was sein Gewicht erklärt. Zu den dunkelbraune Haaren die an den Schläfen schon leicht meliert waren, was ihm allerdings sehr gut stand, zierte in seit seiner Pubertät immer diesen drei Tage Bart, der ebenfalls schon leicht angegraut war.

Als Familienvater war er viel Unterwegs, um die Kohle ranzuschaffen. Oft wochenlang in aller Herren Länder. Viel Zeit blieb ihm daher selten, wenn er denn dann mal Zuhause war. Die Kinder beschlagnahmten seine Gemahlin von früh bis spät was sich, nachdem die Ältesten aus dem Hause waren, nicht änderte. Denn dann waren da schließlich die Enkel um die man sich kümmern muss, wenn die Kinder mal was Unternehmen wollen und ein Babysitter von Nöten war. So war es zwischen den beiden äußerst selten, dass es zu Zweisamkeiten kam, was für ihn eine schweres Los darstellt und dies stetig bedauerte.

Was den Sex anbelangte, so war er ein sehr hungriger Zeitgenosse und konnte davon einfach nicht genug bekommen. Dabei ging es ihm nie um ein stupides Weg stecken seiner Manneszier in eine bereitwillige Scheide, sondern vielmehr waren es diese Berührungen, das Erkunden des Körpers, seiner Gespielin. Mit seiner Manneszier war er nicht besonders zufrieden und schob den Mangel an Sex Lust seiner Gemahlin daher auf seinen nicht übermäßig langen, aber ziemlich dicken Hannes, wie er ihn geflissentlich nannte. Wenn er wieder einmal unsicher war und sie fragte, erhielt er immer dieselbe kurze Antwort: „Für mich ist’s ausreichend“, doch sicher war er sich bei dieser Antwort allerdings nie.

Wie er sich danach sehnte, all ihre erogenen Zonen auszukosten, zu entdecken wie er sie vielleicht häufiger dazu bewegen könnte sich mit ihm zu vergnügen. Er sah es gern, wenn unter seinen Berührungen, sich dabei ihre Lippen öffneten, die Nippel ihrer wunderbaren Brüste sich unter seinem Zungenspiel härteten und die Scheide, die mit einem leichten Pflaum die Vulva bedeckte aber die Scham glatt rasiert lies, voller Vorfreude sich für das Aufnehmen des Phallus bereitete. Diese sichtbare Erregung genoss er sehr. Die Krönung seiner Lust war es wenn der Duft ihrer Erregung seine Nase kosten konnte, fast wie zarter Veilchenduft. So war es für ihn ein Muss, sich zu versenken in ihrer wunderbaren Schamgegend, um sanft über den Kitzler zu lecken und daran zu spielen vom Anus aufwärts in sanft kreisenden Bewegungen erst Außen, um dann behutsam sich nach innen vorzutasten. Schließlich wollte er jeden Tropfen dieses Saftes der Erregung beim Cunnilingus kosten, wenn sie vor Lust ganz feucht wurde. Doch auch dies war nicht ihre Leidenschaft. Wie hätte er sich gefreut wenn sie diese Art des Vorspieles ebenfalls genossen hätte und dabei auch mal seinen Hannes mit ihren prallen Lippen umschlossen hätte um daran zu saugen seine Liebesperlen von seinem Schaft abzulecken und genüsslich mit ihrer Zunge die Eichel zu umspielen. Leider war auch dies kein Fall für seine Gattin. In der gesamten Zeit in der Sie schon zusammen waren, kann er an einer Hand abzählen, weil sie sich dazu überreden ließ meist unter Einnahme von ein paar Gässchen Rotwein, seinen Hannes mal in den Mund zu nehmen, aber nur für einen kurzen Augenblick.
Zum wahren Genuss kam es nie, geschweige denn, sich auch mal in ihren Mund oder auf ihren Körper zu ergießen.

Ihr konnte es nie schnell genug gehen, denn von ihr kam selten die Aufforderung dazu, sondern meist eröffnete er den Wunsch sich mit ihr zu vergnügen, erhielt jedoch meist eine Abfuhr. Da blieben Äußerungen wie das kitzelt, i das ist doch „Pä“, schau mal wie du schon wieder sapperst, putz dich mal ab, du machst mich ja ganz naß, du machst mich noch kaputt, ich muss morgen bald raus, wenn die Kinder rein kommen was sollen sie denn denken usw. blieben wie Messerstiche im Bewußtsein, die ihm den Wind aus den Segeln nahmen.

Da er steht’s unsicher war, in dem was er tat, denn er wollte ja, dass es dem Gegenüber gefällt und gut geht dabei, lag er meist traurig und frustriert neben ihr, nachdem sie schon gekommen war und ihm signalisiert endlich schlafen zu wollen. Von einem zärtlichen danach war keine Spur, schnell wurde das Bad aufgesucht, um sich von dem wie sie es immer nannte „Pä“ zu befreien.

Ja die Kinder waren sehr oft recht bald wach und so sah sie es als Ihre mütterliche Pflicht an, Gewehr Beifuß den Kindern alle Wünsche von den Augen abzulesen, war halt durch und durch Mama, was sicher nicht schlecht ist, aber auch die Beziehung fordert ihr Recht und sollte keineswegs vernachlässigt werden. Er blieb meist mit seinen Bedürfnissen und Wünschen auf der Strecke, was mit ein Grund war was ihn vom Schlafen abhielt. So zog er sich im Internet verschiedenste Variationen des Sexuallebens rein, um ein wenig zu träumen, was allerdings nicht auf Dauer befriedigen würde, da ihm diese wunderbaren gegenseitigen Berührungen, Düfte und Geschmack fehlten.

Es war nicht immer so in Ihrer Beziehung, doch von Kind zu Kind wurde es bei ihr, was das Verlangen anbelangt, immer weniger, sodass er sogar noch Pech hatte, wenn er wieder mal zu Hause war ausgerechnet dann sich bei ihr die allmonatlichen Tage einstellten, die schon Tage vorher mit Kopfschmerz als Vorboten sich ankündigten.

Was blieb ihm in der Situation also viel übrig um den Druck loszuwerden, als sich wieder und wieder spät nachts, wenn alle schliefen aus dem Schlafzimmer zu schleichen und sich den Schlaf vorm Internet um die Ohren zu hauen um sich einen runterzuholen. Danach überfiel ihn wieder diese Leere, Selbstzweifel, Wut und Hass auf seine sexuelle Begierde. „Warum nur ist sie so ausgeprägt bei mir“, sagte er sich, „warum nur martert mich diese Lust so ungemein“, „wenn sie doch endlich erloschen wäre“. Es sei doch so einfach mit dem Onanieren aufzuhören, „Was für einen Quatsch“ dachte er, der ihm in Religion schon früh eingebläut wurde sodass ihn das Schuldgefühl seitdem nicht mehr losließ. Es brachte ihm aber nie dieses wunderbare Gefühl, nach dem er sich sehnte. Ein echtes Sexerlebnis war eben etwas anderes, für ihn war es wie eine Akkuladung die ihm neue Kraft und Mut gab, dieses oft einsame Leben zu führen.

Ans fremdgehen dachte er in der Vergangenheit nie, doch jüngst überkam ihn diese Gedanke immer häufiger, „wenn ich doch nur nicht so feige wäre“, sagte er sich immer wieder. Doch da gab es diesen Wahlspruch, denn er von Jugend an pflegte, der Ihn auch in der Vergangenheit wo er auf hoher See unterwegs war die Kraft gab, nicht in ferne Länder irgendwelche Mädels flachzulegen. Dieser Wahlspruch ist zwar doof aber er kaute ihn immer und immer wieder, wenn er gefragt wurde warum er sich im Hafen nicht mit Mädels vergnügt, antwortete er kurz und bündig: „solange ich zwei gesunde Hände besitze, kommt mir keine zweite Kuh ins Haus“, und dieser Spruch saß so tief verankert. Nein, er dachte natürlich nicht das seine Frau eine Kuh wäre, denn sie hatten ein sehr innige Beziehung und er ließ kein schlechtes Wort über sie fallen im Gegenteil, er war stets der Meinung, dass sie etwas Besseres verdient hätte als ihn. Wenn da nur nicht dieser scheiß Mangel an Sex wäre. Irgendwann befriedigten diese nächtliche Video kaperten und Bilder ansehen nicht mehr, er haderte mit seinem Leben und mit der Situation in der er wie von einem Panzer umgeben, steckte. Er konnte einfach nicht aus seine Haut heraus, weder vor noch zurück. Es war wie es so manche zu sagen pflegt, eine vernagelte Situation und er einfach ein verdammt geiler Knochen. Ist es denn auch ein Wunder, wenn überall denn Männern nackte Haut entgegenspringt und Männer sowieso auf Augenreize sehr anfällig reagieren. Da kann so manche Betriebsfeier, im Einfluss von Alkohol, für so manche Beziehung das Aus sein. Kein Wunder wenn ein Mensch so oft alleine gelassen ist, vor allem wenn er sich nach menschlicher Nähe und Berührung sehnt?

Doch er war bisher standhaft auch wenn es Ihn fast zerriss. So zog er sich wenn er Unterwegs war stets zurück, was dazu führte, dass innerlich er immer mehr zu einem einsamen Wolf wurde. Seine Kollegen bekamen dies oft genug zu spüren, vor allem die Arbeitskolleginnen, denn um ihnen nicht zu vertraut und nahe zu kommen murrte er sie häufig an, sodass sie Abstand von ihm hielten. Von den Betriebsfeiern hielt er sich fern, denn er hatte unsagbar große Angst, schwach zu werden, sich zu vergessen, vor allem bestand die Gefahr wenn der ein oder andere Alkohol angeboten wurde zu dem er nicht nein sagen konnte, denn er spülte ihm so manchen Kummer weg, wenn auch nur für kurze Zeit. „Meine Beziehung will ich nicht aufs Spiel setzen“ hämmerte es in seinem Kopf.

Diese Zerrissenheit die er in sich trug, brachten ihn an dem Rand des Verzweifelns und Gedanken sich das Leben zu nehmen kamen sehr häufig, denn der unbändige Wunsch nach mehr Sex in allen Variationen, seine Neugier die ihn reizte mal was gewagtes auszuprobieren war so stark geworden in seinem Inneren, je mehr er sich gegen sie wehrte. Er konnte kaum noch an etwas anderes denken. Auf der anderen Seite stand ihm sein Moral, sein Glauben, sein Wort seine Verstand im Weg, die ständig ihm ins Gewissen redeten: „dass darfst du nicht, nein das ist Sünde, nein dafür kommst du in die Hölle usw. “

Nach einer gewissen Zeit meldete er sich auf eine der vielen Dating Sexseiten an, da ihm eine Interaktive Form auf jeden Fall prickelnder erschien, als nur einen Porno zu konsumieren und um gleichgesinnte denen es ähnlich erging, kennen zu lernen. Die gewisse Anonymität, die in einer Form von Cybergame und Dating Seiten versprochen wurden, bewegten ihn letztendlich dazu sich einfach mal darauf einzulassen. Zumal sich dort sicher aufgeschlossene Menschen befinden, für die Sex kein Fremdwort sein wird.

Im Bekanntenkreis war das Ganze kein Thema, gut der war auch nicht besonders groß, da er ja dauert unterwegs war. Die vorhandenen hielten sich in Grenzen und waren sowieso die seiner Gattin. Da seine Gattin in dem was sie tat, voll und ganz aufging, blieb auch nicht viel Zeit fürs Telefonieren. Schade eigentlich was das ganze Sexleben hätte auffrischen können, denn es hätte auch das Ein oder Andere Spielchen mit sicher reizvolle Aspekte in seine Beziehung bringen können, was er auch mit seiner Frau hätte vollführen können, doch dies lag ihr ebenso wenig, wie all der andere „Sexkram“ wie sie schon mehrfach äußerte. Außer der Missionarsstellung und hier und da mal von hinten aber bitte im Dunkeln und im Schlafzimmer, blieben ihm mit ihr, nicht viel Variationsmöglichkeiten. So Chattete er eben mit Fremden, die auch hier und da bereitwillig ihre Cams einschalteten um ihm so manch heiße Szene miterleben zu lassen, wobei er die Regie spielte, das Pärchen oder Einzeldarstellerin willig prompt seine Regieanweisungen in die Tat umsetzten.

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