(so geschehen anno Domini 2016)
Eigentlich bin ich in diversen Foren nicht zur Kontaktsuche, uneigentlich gibt es aber immer wieder einmal Leute , die mir sehr sympathisch rüberkommen und die ich dann auch gerne näher kennenlernen würde.
Meine Erfahrungen mit dem Knüpfen realer Kontakte sind nun wirklich nicht groß und die Erfolge marginal.
Die letzte Anfrage jedoch ergab ein nettes Treffen.
Gesucht wurde ein Mann für einen netten Abend. Das Paar gab an keine Swingererfahrung zu haben und lediglich die Neugierde trieb sie an hier teil zu nehmen. Partnertausch wurde eindeutig abgelehnt, sehen und zeigen sollten vorerst genügen.
In mir erhob sich der Verdacht, dass hier ein Mann Phantasien entwickelt hat, welche jedoch von seiner Angebeteten so nicht geteilt wurden.
Trotzdem schickte ich eine PN an das Paar in der ich mich kurz vorstellte und schrieb auch welchen Verdacht ich hatte.
Zwei Tage später erhielt ich tatsächlich Antwort. „ Hallo Limes! Du hast recht mit Deiner Vermutung. Meine Ela hält nichts davon mit einem anderen Mann Sex zu haben. Wir sind uns allerdings einig, dass unser Sexleben ein wenig Auffrischung verträgt. Nachdem ich ihr Deine PN gezeigt habe und wir Dein Profil gecheckt haben, hat sie sich breitschlagen lassen Dich eventuell zu treffen. Allerding völlig unverbindlich und nur um zu plaudern.
„Na fein“ schrieb ich zurück „mehr möchte auch ich nicht vor einem ersten Kennenlernen zusagen.“
Ich bat um einen Terminvorschlag und wir verabredeten uns für einen Freitagabend bei ihnen zu Hause. Ela verlangte Ihre gewohnte Umgebung.
An besagtem Freitag war ich dann doch einigermaßen Nervös, obwohl es sich doch nur um ein rein informelles Treffen handeln würde, um die Sympathiewerte abzuklären.
Ich fand die angegebene Adresse leicht und Parkte umständlich neben dem Haus ein. Beim drücken der Klingel bemerkte ich unangenehmer Weise feuchte Hände.
Franz öffnete mir und bat mich freundlich ins Haus. Er ist ein stattlicher Mann Anfang 50 und machte einen gepflegten Eindruck. Sein Haar war ordentlich gekämmt, sein Gesicht gründlich rasiert und auch seine Fingernägel waren sauber und manikürt. Er trug Jeans und ein sportliches Hemd, was mich beruhigte, denn bei Trainingshose und Trägerleiberl hätte ich mich vielleicht schon vor der Begrüßung verabschiedet. Ich übergab Ihm eine Flasche Prosecco und trat ein.
Im Vorraum kam Ela auf mich zu und streckte mir die Hand entgegen. Auch sie ist Anfang 50 und eine aparte Erscheinung. Ein dezentes Make up betonte Ihre Augen, die offenen langen Haare waren in Form gebracht, ein leichter Duft von Haarspray lag noch in der Luft, ein sympathisches Lächeln umspielte Ihren Mund als ich Ihr Blumen überreichte.
Franz bat mich abzulegen und ich folgte Ela ins Wohnzimmer. Sie trug einen engen orangefarbenen Rock, der kurz über dem Knie endet, passende braune Strumpfhose oder Strümpfe und entzückende nicht zu hohe Heels. Dazu eine transparente Bluse, die ein hautenges Top mit sehr gewagtem Dekolleté umhüllte.
Als ich hinter Ihr ging dachte ich mir einfach „geiler Arsch“. Ella ist 165 cm groß und kämpft ständig mit Ihrer Größe. Sie hat zwar Ihr Idealgewicht, es fehlen Ihr aber ungefähr 7,5 cm an Höhe.
Sie bat mich zu setzen und Franz meinte: „Na den kost ma doch gleich“ während er am Verschluss der mitgebrachten Flasche nestelte.
Ela brachte Gläser und Franz schenkte ein. Als wir uns gegenüber saßen prosteten wir uns zu und versuchten die erste Nervosität mit einem kräftigen Schluck Perlwein wegzuspülen.
Franz ergriff nun das Wort und begann ganz offen zu erklären: „Weißt du Josef, wir glauben ja beide nicht, das wir wirklich einen Dreier wollen, aber wir sind nun achtundzwanzig Jahre zusammen und da fängt man halt an zu überlegen ob es da noch was anderes gibt und………
So erzählte Er und Ela pflichtete Ihm bei oder tat Ihre Meinung kund. Wir plauderten ganz offen über unsere Einstellung zur Liebe, zum Sex und zur Partnerschaft.
Wir wussten bald, dass die Chemie zwischen uns passt und dies der Beginn einer Freundschaft ist, in welcher Ausformung auch immer.
Strümpfe – stellte ich zwischendurch fest, denn beim langen Sitzen rutschte Ela`s Rock immer wieder etwas hoch und im Laufe des Abends wurde Sie manchmal etwas nachlässig mit dem zurecht Zupfen. Für mich ein Zeichen, dass Sie sich in meiner Anwesenheit wohl fühlte und auf gesellschaftliche Konventionen etwas verzichtete.
Bei der dritten Flasche Prosecco kamen wir auf das Thema Urlaub zu sprechen und stellten fest, dass wir die gleiche Vorliebe für FKK, Sauna und Wellness teilen.
Als Franz nachschenken wollte, bemerkte er, dass die dritte Flasche auch nicht reichte und stand mit den Worten auf: „Ich mag jetzt keinen hupferten Wein mehr – ich hol uns ein Flascherl Roten aus dem Keller“.
Als ich mit Ela alleine war, schlug ich Ihr vor doch nächstes Wochenende gemeinsam nach Bad Hall in die Sauna zu gehen, wobei es mir auch darum ginge unter der Dusche Ihre Rundungen zu bewundern.
Ela errötete etwas und meinte dann: „Ich sag Dir jetzt etwas: ich werd immer ganz wuschelig vom Sekt und a bisserl beschwipst bin ich auch schon also wart ma nicht bis nächste Woche, wozu ham ma denn a Kellersauna“

Vortsetzung folgt………

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