Und plötzlich war ich allein mit Kevin, im Parkhaus.

„Die Schweine zeige ich an!“

Ich versuchte, Kevin zu beruhigen. Er war außer sich, zitterte am ganzen Körper.

„So, wie ich jetzt aussehe? Nein, das können wir auch noch morgen erledigen.“

„Nein, das sollen die Beamten ja gerade sehen, was die Schweine Dir angetan haben. Komm‘ !“

Ich wischte die Spuren, die diese Typen in meinem Gesicht, an meinen Armen und an den Beinen hinterlassen hatten, mit Papiertüchern notdürftig ab. Das Kleid hatte die Tortour ohne größere Blessuren überstanden.
Das nächstgelegene Polizeirevier war fast eine dreiviertel Stunde Fußweg entfernt. Kevin nahm meine Hand, und wir gingen schneller, jedenfalls so schnell, wie es meine High Heels zuließen. Natürlich spürte ich, dass meine Brüste bei jedem Schritt wippten. Und das zeichnete sich sehr deutlich unter meinem Kleid ab. Kevin bemerkte es, das sah ich aus den Augenwinkeln heraus. Er umklammerte meine Hand noch fester. Etwas atemlos kamen wir am Revier an. Zwei Beamte hatten Dienst.

„Wir wollen Anzeige erstatten, wegen Vergewaltigung!“

„OK…aber wir brauchen erstmal Ihre Personalien“.

Ich zeigte ihm meinen Personalausweis.

„Sie sind aber nicht der Ehemann der Dame, oder irre ich mich? Also ein Freund, oder ein Bekannter?

Er deutete auf Kevin. Kevin gab ihm seinen Ausweis.

„Nein, das ist mein Sohn!“

„Soso…“

Die Beamten grinsten dümmlich.

„OK, dann nehme ich es mal zu Protokoll. Erzählen Sie bitte mal.“

Ich sc***derte den Vorfall. Und Kevin ergänzte die Namen der ihm bekannten „Freunde“.

Der Beamte stutzte.

„Das verstehe ich jetzt nicht! Sie kennen zwei der Kerle, die Ihre Mutter vergewaltigt haben? Und Sie haben dabei zugeschaut?“

Ich stellte es richtig, auf welche Weise man Kevin gezwungen hatte. Dann wandte er sich wieder an mich.

„Und alles ist vor einer Stunde etwa passiert? In dieser Disco, beziehungsweise in der Tiefgarage? Und Sie haben sich in der Zwischenzeit nicht umgezogen? Darf ich mal offen sein?“

Er machte eine Pause.

„Finden Sie nicht, dass Ihr Stil etwas Aufreizendes hat? Und haben Sie die Kerle damit nicht sogar ermuntert, über Sie herzufallen?“

Ich sah Kevin an, dass er dicht vor einem Ausbruch stand. Ich griff nach seiner Hand und zog ihn schnell heraus aus dem Büro.

„Danke! Ich verzichte auf die Anzeige!“

Wortlos gingen wir ein Stück die Straße hinunter. Dann stoppte Kevin plötzlich und zog mich zu sich heran.

„Der Arsch hat Recht, Mama!“

Kevin stockte. Und ich ahnte, worauf er jetzt anspielte. Dass Kevin diesen Vorfall jetzt zum Thema machen wollte, musste ich unbedingt verhindern. Aber genau das geschah – und ich konnte Kevin nicht bremsen. Es sprudelte nur so aus ihm heraus.

„Du weißt doch selbst, dass die Typen geil auf Dich sind. Und Du machst sie dabei noch an! Es gibt bei denen doch nur noch ein Thema – wie sie Dich ins Bett bekommen. Und das habe ich vorhin doch genau gesehen…vielleicht war’s am Anfang eine Vergewaltigung“.

Kevin stockte erneut.

„Aber dann hast Du doch die Beine breit gemacht…und Du hast gestöhnt…aber nicht vor Schmerz…“

Ich musste Kevin von diesem Thema abbringen. Ich stand jetzt direkt vor ihm.

„Kevin…bitte! Hör‘ mir zu…!“

Kevin umschlang meine Hüfte und vergrub sein Gesicht an meiner Schulter. Und dann spürte ich seine Lippen an meinem Hals, an meinen Ohrläppchen. Kevin küsste mich, voller Leidenschaft. Mit seiner Zunge öffnete er meinen Mund. Mein Herz schlug bis zum Hals, als er in den seitlichen Ausschnitt meines Kleides griff und meine Brüste mit seiner Hand umschloss, zuerst die eine, dann die andere. Die Nippel meiner nackten Brüste wurden steif und ich spürte, wie sie abstanden. Meine Brüste waren hart, und sie schmerzten. Und dann wanderte eine seiner Hände an meiner Hüfte hinab bis zu meinem Oberschenkel. Kevin schob das Kleid hoch und griff mir zwischen die Beine. Ich war wie erstarrt, konnte mich nicht bewegen. Da war kein Höschen, das seinen Fingern den Weg versperrte, den Weg zu meiner Fotze…Kevin strich mit seinen Fingern drüber…ich knickte leicht ein, musste mich abstützen bei Kevin…Aber dann war da doch etwas, etwas schrie in mir…. Mein Körper bäumte sich verzweifelt auf, und ich versuchte, mich zu wehren, mit aller Kraft.

„Stopp, Kevin, nicht weiter! Bitte nicht!!!“

Ich flehte Kevin an…und Kevin presste mich wieder an sich.

„Eigentlich ist es doch pervers, wenn ich es geil finde, dass meine Mama sich sogar von meinen Freunden ficken lässt…aber so ist es nun mal. Und irgendwie sehe ich Dich dann nur als Nutte, nicht mehr als Mama. Dieser Typ von der Polizei… was der gesagt hat, das stimmt doch. Ich hab’s doch oft genug gesehen, wie Du Dich so tief ‚runter gebeugt hast, und meine Kumpels konnten Dir abwechselnd unter den Roch sehen – oder in den Ausschnitt. Und Du hast Dich doch auch nicht gewehrt, wenn die Typen Dich abgegriffen haben. Ich fand das schon immer geil. Und nur deshalb habe ich nie ‚was gesagt. Und dass ich mir im Bett dauernd einen runtergeholt habe, das weißt Du doch auch. Aber da ist noch was…sag‘ mal, weiß Papa eigentlich, was Du so machst? Und … Papa ist ja nicht mein richtiger Vater, das weiß ich ja, aber wer ist es denn? Und der Kleine? Der ist doch auch nicht von ihm, oder?“

Die letzte Frage brachte mich dann restlos aus der Fassung…aber immerhin konnte ich mich aus der Umklammerung von Kevin befreien. Ja, es stimmt, Kevin ist vorehelich geboten und der Kleine…naja, außerehelich. Bedenklich dabei ist nur, dass nicht einmal mein Mann davon weiß. Aber wieso fragt Kevin danach? Was weiß er und von wem?

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